Manche Lebensmittel wirken wie Viagra

Edgar Gärtner

Es gibt Nahrungsmittel, welche Eigenschaften haben, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

 

Wir haben schon bei verschiedenen Gelegenheiten darauf hingewiesen, dass etliche der Jahrzehnte lang wiederholten Warnungen vor dem häufigen Genuss bestimmter Nahrungsmittel keine solide wissenschaftliche Grundlage haben. Noch vor zwei Jahren warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor dem Genuss zu großer Mengen von Wintergemüse wie Radicchio, Rucola, Sellerie oder Spinat. Begründet wurde diese Warnung mit dem hohen Nitratgehalt der Nahrungspflanzen in der dunklen Jahreszeit.

Normalerweise dient das von den Pflanzen aus dem Boden aufgenommene Nitrat als Stickstoffquelle für den Aufbau von Proteinen. Im Dunkeln läuft die Proteinsynthese jedoch nur langsam ab, so dass sich Nitrat in den Pflanzen anreichern kann. Schon beim Kontakt mit Speichel im Mund wird ein Teil des mit der Nahrung aufgenommenen Nitrats in giftiges Nitrit umgewandelt. Aus Nitrit können dann im Magen potenziell krebserregende Nitrosamine entstehen. So weit die Theorie. Inzwischen weiß man, dass alles völlig anders ist. Und es gibt da noch einige Wirkungen bestimmter Lebensmittel. mehr

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